Chapter Rhön/Kreuzberg


Wer vergibt, hilft sich selbst

— admin

Frau Bulland, geboren 1954, in der DDR aufgewachsen, will nach dem Prager Frühling nur noch für Frieden und Gerechtigkeit kämpfen. Bisher waren für sie die Kommunisten, d.h. die SED, die Garanten dafür – ihre Vorbilder: Marx, Engels und Lenin.
Diesen „Göttern“ ordnete sie ihr ganzes Leben unter. Sie wurde Funktionärin und Sportlerin, bis sie hinter die Kulissen des real existierenden Kommunismus schaute. Sie erkennt, daß in der Parteihierarchie nicht Humanismus und Menschlichkeit, sondern Vorteilsdenken und Verachtung, ja sogar Haß für Andersdenkende stehen. Aus der Funktionärin wird eine geächtete Staatsfeindin.
Jahrelange seelische und körperliche Misshandlung, Gehirnwäsche und Zwangseinweisungen in psychiatrische Kliniken waren die Folge.
1991 Bekehrung. Es kam zu einer tiefgreifenden Veränderung des gesamten Lebens – Voraussetzung war die Bereitschaft zur totalen Vergebung.

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